Mittwoch, 15. Januar 2014

Homosexualität ist Sünde



Meinen Lesern brauche ich diese Feststellung nicht zu erläutern, denn durch das Wort Gottes ist es klar, dass auch diese Form der Unzucht Sünde ist. Aber eigentlich geht es mir auch gar nicht darum, eine Bibelstudie darüber zu machen, als vielmehr um die Tatsache, dass die Sünde nicht mehr als solche genannt wird.

Es geht beileibe nicht nur um die Homosexualität. Es geht darum, dass in unserer Gesellschaft das Böse zum Guten erkoren wird, und das Gute Böse genannt wird. Die Lüge wird zur Wahrheit und die Wahrheit zur Lüge. Die Sünde wird zur Norm erklärt und die Heiligung nach Absurdistan verbannt. Männer werden zu Frauen und Frauen gebärden sich schon lange als Männer.



Unsere Gesellschaft ist krank. Todkrank. Ungeborene Kinder werden ermordet und alte Menschen werden getötet. Alles legalisiert, alles gesetzeskonform. In Israel (dem Volke Gottes) wird jetzt die vorgeburtliche Kindstötung sogar kostenfrei, es wird vom Staat bezahlt. Sodom und Gomorrah waren Kinderwitze im Vergleich zu dem, was heute geschieht. Und trotzdem ist Sodom wie Gomorrah heimgesucht worden, als die Gräuel ein bestimmtes Mass überschritten. Wird es heute anders sein? Die Antwort liegt auf der Hand. Gott ist langmütig, aber wenn der Bogen überspannt ist, dann wird auch unsere Kultur heimgesucht werden. Gott lässt sich nicht spotten.

Das Problem liegt aber nicht bei den Weltmenschen, welche orientierungslos in der Finsternis umhertappen. Sie gehorchen ihrem Gott, dem Vater der Lüge. Die Welt ist ihm übergeben und er macht das Beste daraus – für sich, seinen Anhang und die Hölle.

Nein, das Problem liegt liegt bei uns, den Christen. Wir sehen, wie Sportidole plötzlich aus der Versenkung aufsteigen mit einer Mission, zum Beispiel „jungen Sportler Mut zu machen, sich zur Unzucht zu bekennen“ – und die Christenheit bleibt mucksmäuschenstill! Hinter vorgehaltener Hand und im geschlossen Kreis wird protestiert – aber es dringt nichts nach draussen! Die Kirchen (Freikirchen) schweigen, denn sie halten sich an die Politische Correctness um sich nicht dem Spott der Welt hinzugeben. Eine Christenverfolgung haben sie jedenfalls niemals zu befürchten und das ist ihnen ja auch zu gönnen, oder nicht?

Aber es gibt einzelne Kämpfer, an denen die ganze Last hängt. Wie zum Beispiel Gabriel Stängle, der sich als bekennender Christ vehement wehrt, dass im Bundesland BaWü der Schulplan im Sinne des Gender-Mainstream geändert wird. Gegen die Sünde zu sein erfordert Mut und Zivilcourage, Mut die Folgen zu tragen, denn die Welt beschimpft solche Streiter sofort mit allen möglichen Anschuldigungen, welche auch das Privatleben beeinträchtigen. Christen, wie Stängle, die mit ganzem Herzen für die Sache Gottes einstehen, sind rar und man findet sie nur selten. Es sind Einzelkämpfer, welche sich oft sogar in der eigenen christlichen Gemeinschaft erst durchsetzen müssen.  

Ein Fels in der Brandung zu sein, wäre die Aufgabe eines jeden Nachfolger Jesu. Die Sünde muss beim Namen genannt werden – nur so ist das Licht in der Finsternis nicht zu verkennen! Noch sind wir hier. Noch haben wir unsere Aufgabe. Noch haben die sicht- und unsichtbaren Drahtzieher mit uns zu rechnen,  denn wir scheuen uns nicht, ein rechtes Licht auf das falsche Tun zu werfen und jene blosszustellen, wenn es nötig ist. Selbst wenn wir als lieblos, diffamierend oder beleidigend beschimpft werden. Wir haben nicht die Aufgabe, denen den Bauch zu pinseln, die gegen die Ordnung Gottes handeln.

Aber das gilt nicht nur für die Welt. Auch innerhalb der Kirchen hat der Feind viel Terrain gewonnen, er hat das Evangelium derart verfälscht, dass es bestenfalls noch ein Schein-Evangelium ist. Auch hier muss die Lüge und die Unwahrheit beim Namen genannt werden, was die Ohren der Betroffenen nicht unbedingt kitzelt. Ein Beispiel ist das eBook „Die Endzeit-Kirchen und das falsche Evangelium“.

Es spitzt sich alles zu in unserer dekadenten Gesellschaft. Darum werden wir mehr und mehr gefordert, die Waffenrüstung Gotttes anzuziehen und sie auch zu gebrauchen – solange es noch Zeit ist! Ungeachtet der Folgen, welche es nach sich ziehen wird.


Jesus segne dich dabei!