Mittwoch, 31. Dezember 2014

Mystik praktizieren II


Das Glaubensleben hat mit dem weltlichen Alltagsleben eines gemeinsam: Alles, was man lernt, will umgesetzt werden, sonst macht alle Mühe keinen Sinn. Bibellesen und Kirche besuchen – alles vergebene Mühe, wenn man das Gelesene oder Gehörte nicht umsetzt. So ist es auch mit der Mystik, dem einzig wahren Glaubensweg. Wie schon erwäht, hat ein Mystiker, dessen Name nicht bekannt ist, im 14. Jahrhundert den folgenden Text geschrieben und gilt heute noch als die beste und einfachste Basis zum Einstieg in die Mystik. Die Schrift „Die Wolke des Nichtwissens“ mit dem „Brief persönlicher Führung“ stelle ich in 4 Teilen zur Verfügung. Hier der 2. Teil:

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Mystik praktizieren I


Das Glaubensleben hat mit dem weltlichen Alltagsleben eines gemeinsam: Alles, was man lernt, will umgesetzt werden, sonst macht alle Mühe keinen Sinn. Bibellesen und Kirche besuchen – alles vergebene Mühe, wenn man das Gelesene oder Gehörte nicht umsetzt. So ist es auch mit der Mystik, dem einzig wahren Glaubensweg. Wie schon im letzten Aufsatz erwäht, hat ein Mystiker, dessen Name nicht bekannt ist, im 14. Jahrhundert den folgenden Text geschrieben und gilt heute noch als die beste und einfachste Basis zum Einstieg in die Mystik. Die Schrift „Die Wolke des Nichtwissens“ mit dem „Brief persönlicher Führung“ stelle ich in 4 Teilen zur Verfügung. Danach wollen wir ein Werk kennenlernen, das dann in ungeahnte Tiefe der Wahrheit und Weisheit führt.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Vorbilder im Christlichen Glauben


Echte Vorbilder im Christlichen Glauben gibt es unzählige. Seit den Urchristen bis zur Reformation waren alle Zeugen und Märtyrer Jesu Christi auf dem mystischen Glaubensweg. So erfahren wir aus den zahlreichen schriftlichen Überlieferungen all der bekannten früheren Kirchenvätern, wie sie ihren Glauben praktizierten und ersehen aus diesen Zeugnissen die Frucht des Geistes. Auch nach der Reformation, welche dem christlichen Glauben leider ein anderes Gesicht verlieh, fanden trotzdem viele von Gott gerufene Männer und Frauen zur Mystik.

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Unio mystica III


Anforderungen und Gefahren

Mystik ist das Einssein mit Gott (unio mystica). Oder anders ausgedrückt, das Einssein mit Gott ist die Mystik. Auf dem Weg dahin gibt es viele innere, geistige Erlebnisse, das sind die mystischen Erfahrungen, auf welche wir später einmal eingehen werden. Jetzt schon aber sollten wir wissen, dass solche Erlebnisse niemals ein Ziel sein sollen, denn diese sind ausschliesslich in der Hand der Gnade Gottes. Wenn ein Neugieriger ein Mystiker sein will um solche Erlebnisse zu erfahren, dann ist er bereits im Anbeginn auf einem falschen Weg, der erwiesenermassen sehr gefährlich enden kann.

Der erhabenste Mystiker aller Zeiten war natürlich Jesus Christus Selbst: „Ich und der Vater sind eins ... wer mich sieht, sieht den Vater“. Um diesen Zustand zu erlangen ist ein weiter Weg erforderlich und um diesen Weg überhaupt in Angriff nehmen zu können, braucht es auch verschiedene Voraussetzungen, welche zuvor erfüllt sein müssen.

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Unio mystica II


Wir sind noch beim Thema wie sich der mystische Glaubensweg vom Luther-Evangelium unterscheidet. Oder genauer gesagt, wie gegensätzlich sich diese beiden Glaubens-Auffassungen sind. Die bereits beschriebenen Beispiele wollen wir mit den folgenden ergänzen, weil es sich um grundlegende Fragen handelt. Beim für Mystiker nicht unwichtigen Thema der inneren Eingebung, der Visionen oder der Offenbarungen kommt die Divergenz ganz deutlich zum Ausdruck. Es geht bei dieser Frage um die „Kommunikation Gottes“ mit den Menschen, wenn wir das einmal sehr modern ausdrücken wollen. Es geht mir an dieser Stelle vor allem um die Kommunikation Gottes mit der (Einzel-)Person und nicht um die Religionsgemeinschaften der Neuoffenbarer, denn der Mystiker bewegt sich kaum bis gar nicht in organisierten Gottesdienst-Events jeglicher Art.

Mittwoch, 26. November 2014

Unio Mystica I


Wir haben uns nun sehr ausführlich mit dem (evang.) kirchlichen Glaubensweg befasst und haben festgestellt, dass die Lehre beinahe aller Kirchen (Denominationen), soweit sie auf der Rechtfertigungslehre Luthers basieren, voller Widersprüche und Irrungen sind. Ich rede hier ausschliesslich von der Lehre der Kirchen, vom Dogma und bin mir bewusst, dass es in diesen Kirchen unzählige Glaubensgeschwister gibt, welche ehrlich und aufrichtig der Wahrheit ergeben sind. In allen Kirchen gibt es Brüder und Schwestern, welchen Jesus Christus das Ein und Alles ist. Diese sind es, welche eine innige Beziehung zu unserem Erretter und Bruder haben. Doch wird leider diese Beziehung durch das strenge Dogma in engen Schranken gehalten, wie wir noch sehen werden.
Der Glaubensweg, oder die Glaubenspraxis, welche vor allem anderen genau diese innige Beziehung zu Jesus Christus zum Inhalt hat, ist die Christliche Mystik. Wir werden uns im Folgenden darüber unterhalten, was Christliche Mystik ist, was  die hauptsächlichsten Unterschiede zum lutherischen Kirchenglauben sind, welche Voraussetzungen man mitbringen sollte, um im Glauben und in der Entwicklung weiterzukommen und wo allenfalls die Gefahren lauern.

Mittwoch, 19. November 2014

Warum Martin Luther irrt - Teil VI


Hütet euch aber vor den falschen Propheten, welche in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln? So bringt ein jeder gute Baum gute Früchte, der faule Baum aber bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Ein jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum sollt ihr sie an ihren Früchten erkennen ... Ein jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, ist einem klugen Manne zu vergleichen ... und ein jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, wird einem törichten Manne gleich sein“ (Mat. 7. 15 ff)

Jesus sprach diese klaren Worte im Anschluss an die Bergpredigt. Dabei meinte er, dass das Wörtchen „tun“ das Gleiche bedeutet wie „das Gehörte im Leben umsetzen“.

Mittwoch, 12. November 2014

Warum Martin Luther irrt - Teil V




Luther und sein Taufsakrament
Neben der Rechtfertigung und der Kirche als Institution war das Taufsakrament für Martin Luther das dritte Hauptanliegen. In seiner Philosophie gibt es keine Erwachsenentaufe, sondern einzig die Säuglingstaufe. Seine Begründung und die Rechtfertigung der Säuglingstaufe ist so diffus wie widersprüchlich.

Luther: Wozu die Taufe gut ist, das kann man ganz einfach zusammenfassen: "dass sie selig mache". Das aber heißt "von Sünden, Tod, Teufel erlöst, in Christus' Reich kommen und mit ihm ewig leben“.

Mittwoch, 5. November 2014

Warum Martin Luther irrt - Teil IV


Martin Luther und die Kirche II

Zu „Von der Kirche“

Der VII.Artikel der Apologie handelt von der Kirche als Institution. Ich wiederhole den Wortlaut:

„Es wird auch gelehret, dass alle Zeit müsse eine heilige christliche Kirche sein und bleiben, welche ist die Versammlung aller Gläubigen, bei welchen das Evangelium rein gepredigt und die heilige Sacrament laut des Evangelii gereicht werden.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Warum Martin Luther irrt - Teil III


Zum Thema Rechtfertigungslehre gäbe es noch einiges zu sagen. Aber ich denke, mit den wichtigsten Gedanken haben wir uns bereits auseinandergesetzt und sind zur Erkenntnis gekommen, dass die beiden Begriffe „Wiedergeburt“ und „Glaube-allein“ aus dem Kontext der heiligen Schrift durch Martin Luther herausgerissen und entstellt wurden. Mittlerweile ist der Meinung, dass alle Bekehrten bereits wiedergeboren sind, in allen Köpfen und Herzen wie in Beton gegossen und niemand und nichts vermag diese grandiose Lüge, welcher die Lutherianer erlegen sind, mit Licht zu erhellen. Das Luther-Evangelium ist das perfideste Lügenwerk das

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Warum Martin Luther irrt - Teil II


Im ersten Teil dieses Aufatzes haben wir gesehen, was Luther mit seiner Rechtfertigungslehre angestellt hat. Er hat (wider besseres Wissens?) alle Bekehrten zu Wiedergeborenen gemacht. Wer wiedergeboren ist, erfüllt nach Jesus die Voraussetzung, in den Himmel zu kommen. Also kommen alle Bekehrten in den Himmel und werden Gott schauen. Dass das natürlich niemals so sein kann, wissen alle Nicht-Lutherianer. Interessant ist nun, wie Luther seine Philosophie Lehre begründet.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Warum Martin Luther irrt - Teil I


Welch eine Vermesssenheit, das Werk eines Mannes mit derart wohlklingendem Namen anzuzweifeln und gar zu diffamieren! Denn kein anderer einzelner Mensch hat das Christentum derart nachhaltig geprägt als Doktor Martin Luther. Rund um den Erdball wo es evangelische Kirchen gibt, ist das Schaffen dieses Reformators die alleinige und gemeinsame Basis des Glaubens. Alle diese evangelischen Kirchen, ob Landeskirchen oder Freikirchen, von Amerika über Europa bis Australien, bezeugen dasselbe Glaubensbekenntnis von 1530 (leicht modifiziert  1540), das im Grossen und Ganzen heute noch Gültigkeit hat.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Über die Sterblichkeit III

Als Gastbeitrag dient uns eine Predigt von Cyprian von Karthago, ein Bischof der Urchristen (gest. im Jahr 258)  (Schluss)

Selbst die Trauer um die Dahingeschiedenen ist nach Offenbarungen, die Cyprian selbst erhielt, ein Verrat an dem Glauben und der Hoffnung eines Christen.

Wie oft ist auch mir selbst, dem Geringsten und Letzten, geoffenbart, wie häufig und deutlich von Gottes Gnade eingeschärft worden, beständig zu bezeugen und öffentlich zu verkünden, daß wir um unsere Brüder nicht trauern dürfen, wenn sie durch den Ruf des Herrn von der Welt befreit worden sind. Wissen wir doch, daß sie nicht verloren gehen, sondern nur vorausgehen, daß sie mit dem Abscheiden uns nur voranschreiten; daß man sich zwar, wie gewöhnlich bei einer Land- oder Seereise, nach ihnen sehnen, aber nicht um sie klagen darf, und daß man nicht hier schwarze Kleider anlegen soll, wenn sie dort bereits weiße Gewänder angetan haben;

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Über die Sterblichkeit II

Als Gastbeitrag dient uns eine Predigt von Cyprian von Karthago, ein Bischof der Urchristen (gest. im Jahr 258)


Auch sonst werden wir oft genug davor gewarnt, wider den Herrn zu murren. 

Diese Geduld haben die Gerechten stets gezeigt, an dieser Lehre haben die Apostel nach des Herrn Gebot stets festgehalten: nicht zu murren im Unglück, sondern mutig und geduldig alles auf sich zu nehmen, was auch in der Welt kommen möge. Das Volk der Juden hingegen hat dadurch immer Anstoß erregt, daß es gegen Gott nur zu häufig murrte, wie Gott der Herr im Buche Numeri bezeugt mit den Worten: "Ihr Murren lasse ab von mir, und sie werden nicht sterben". Man darf nicht murren im Unglück, geliebteste Brüder, sondern muß geduldig und mutig alles ertragen, was auch kommt;

Mittwoch, 24. September 2014

Über die Sterblichkeit I


Als Gastbeitrag dient uns eine Predigt von Cyprian von Karthago, ein Bischof der Urchristen (gest. im Jahr 258)

Zwar ist bei den meisten von euch, geliebteste Bruder, ein fester Sinn, ein starker Glaube und ein frommes Herz zu finden, das angesichts des gewaltigen Umsichgreifens der gegenwärtigen Sterblichkeit (die Pest-Seuche, H.K.) sich nicht erschüttern läßt, sondern wie ein mächtiger, unerschütterlicher Fels die stürmischen Anläufe der Welt und die brandenden Wogen des zeitlichen Lebens eher selbst bricht als sich von ihnen brechen läßt und in den Versuchungen nicht unterliegt, sondern sich bewährt; weil ich jedoch bemerke, wie einige unter der Menge infolge des Mangels an Mut oder der Schwäche ihres Glaubens, wegen der Lockungen des weltlichen Lebens, wegen der Weichlichkeit ihres Geschlechtes oder, was noch schlimmer ist, 

Mittwoch, 17. September 2014

Vom Unglauben der Gläubigen


Diese scheinbare Unmöglichkeit ist eine interessante Realität. Eigentlich sind alle Menschen gläubig, denn alle Menschen glauben irgend etwas. Manch einer glaubt, dass es nach dem Tode mit allem aus ist, dass es kein Weiterleben mehr gibt. Er glaubt also an ein Nichts. Und trotzdem ist er Ungläubig, denn der Begriff „Gläubig“ bezieht sich im normalen Sprachgebrauch auf den Glauben an Gott, an Jesus Christus, dessen eingeborenen Sohn oder allgemein, der Glaube an die biblischen Wahrheit. Nun die kurlige Frage, kann ein Mensch, der an Gott, Seinen Sohn Jesus Christus und an die Wahrheit der Bibel glaubt, auch ein Ungläubiger sein?

Mittwoch, 10. September 2014

Vergebung oder Erlösung?


Das dürfte für einige wieder eine kuriose Frage sein. Wer Vergebung seiner Sünden hat, der ist erlöst und errettet. So würde jeder Pastor in der westlichen Hemisphäre behaupten, denn Vergebung aller Sünden erhalten wir aus Gnade durch den Tod Jesus Christus an Kreuz. Frage: Ist denn die Sünden-Vergebung die höchste Gnaden-Gabe Gottes für alle, die an Ihn glauben? Es gibt wohl kein Pastor, der diese Frage mit Nein beantworten würde. Und doch ist es so: Jesus ist nicht am Kreuz für die Sündenvergebung gestorben  sondern für die Erlösung von der Sünde!

Mittwoch, 3. September 2014

Die Sensibilität der Seele


Wir kommen noch einmal auf den Palm 1 zuück. Dabei wollen wir den Unterschied zu erkennen und zu verstehen suchen, was denn eigentlich beim Sünder, beim Spötter und beim Gottlosen so anders ist als bei demjenigen, welcher „Tag und Nacht über das Gesetz (das Wort, die Erkenntnis) des Herrn sinnt“. Wir wollen wissen, weshalb bei Letzterem der (Lebens-) Baum gute Früchte bringt, bei den Ersteren aber der Weg in die Sackgasse führt, beziehungsweise ins Verderben.

Mittwoch, 27. August 2014

Der David-Test

Schon seit ich die Bibel kenne hat der 1. Psalm eine tiefere Bedeutung für mich. Ja, er ist ein Vorschatten für das Evangelium in Neuen Testament. Und zu allem bietet er uns eine willkommene Möglichkeit, unseren Glauben und unser Herzen einer ernsten Prüfung zu unterziehen.

Interessant ist, dass genau dieser Psalm in der Nummerierung die Eins trägt. Das kommt nicht von Ungefähr, denn der Beginn, die Eins, legt sozusagen den Grundstock, ist die Basis, auf welcher alles andere aufgebaut wird. Und wie das David gelungen ist, mit wenigen Worten so viel auszudrücken, ist erstaunlich.


Mittwoch, 20. August 2014

Das Geheimnis der Gottseligkeit II

Gastbeitrag von Jakob Ganz

Frohlocket demnach, hüpfet auf vor Jubel, die ihr den inneren Christus im Geist kennet, und von Ihm erkannt seid, die ihr eine lebendige Überzeugung und Gewissheit habt, dass Er euch vollkommen erlösen wird! Schon während eures Leidens und Sterbens mit Christo könnt und dürft ihr euch im Geist unaussprechlich freuen, weil ihr durch eine lebendige Hoffnung wisset, dass auf dieses geistige Sterben ein neues, ewiges und unsterbliches Leben folgt, eine selige Auferstehung, der volle Tag der Ewigkeit. Auf die Tränensaat folgt eine ewige Freudenernte.

Mittwoch, 13. August 2014

Das Geheimnis der Gottseligkeit I

Gastbeitrag von Jakob Ganz

CHRISTUS IN UNS

ist der Hauptgrund, um den sich alles dreht, und auf den alles ankommt, wenn wir wieder inunsern ersten Ursprung eingehen, und hiermit wesentlich mit Gott vereinigt werden wollen. Christus in uns ist das große Geheimnis der Gottseligkeit, das Reich Gottes in uns, das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte.

Mittwoch, 6. August 2014

Der Auferstehungsleib II


Im ersten Teil dieses Aufsatzes haben wir gesehen, dass für die Erlangung der Kindschaft Gottes die Erlangung des Auferstehungsleibes unabdingbar ist. In diesem kürzeren Teil wollen wir uns nun mit der Frage befassen, wie wir zu diesem Auferstehunsleib gelangen. Meistens ist es ja so, dass wir die biblischen Verheissung relativ schnell und ohne Mühe kapieren – mit den entsprechenden erforderlichen Bedingungen hingegen tun wir uns dann schon ein bisschen schwerer.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Der Auferstehungsleib I



wir kommen jetzt zu einem der allerwichtigsten Themen im Evangelium. Ein Thema, das uns sensibilisieren soll, den Weg der Nachfolge mit allem Ernst und nit aller Konsequenz zu gehen und ein Thema, das uns klarmachen wird, dass mit dem leiblichen Tod der langwierige Reifeprozess der Seele zu Ende ist. Es heisst dann: Wie der Baum fällt, so liegt er. Was in diesem kurzen Erden-Leben verpasst wurde, kann nachher im geistigen Reich nicht mehr nachgeholt werden. Die Gnadenzeit währt jetzt, mit dem Ablegen des Leibes geht sie definitiv zu Ende. Das Schlüsselwort, der Inbegriff der jetzt zu erreichenden Gotteskindschaft heisst: Der Auferstehungsleib!


Mittwoch, 23. Juli 2014

Überwindest Du ... Teil 5

oder wirst Du überwunden?

Es folgt nun der fünfte und letzteTeil des Gastbeitrages von Hans Hauser. 

Nach der Wiedergeburt

Nicht von einer Knechtschaft in die andere
An dieser Stelle muss ein wichtiger Punkt geklärt werden, um einem falschen Eindruck entgegenzuwirken, den viele aus den bisher dargelegten Wahrheiten gewinnen. Wie oft haben Menschen, denen ich die göttliche Wahrheit vorlas, dass die alte Natur beseitigt und durch eine neue ersetzt werden muss, zu mir gesagt: »Das bedeutet doch, dass man nicht mehr sündigen kann und dass man den Himmel eigentlich direkt betreten könnte.«

Doch das bedeutet es keineswegs, denn wir kommen nicht von einer Knechtschaft in die andere, sondern von der Knechtschaft in die Freiheit. Der Mensch, der unter der Herrschaft der bösen Natur steht, hat keine Freiheit, die Werke der Gerechtigkeit zu tun; der Christ jedoch ist frei, zu sündigen, oder nicht, ganz wie er will. Ein kurzes Studium über die Unterschiede zwischen den beiden Herren wird diesen Punkt ganz deutlich machen.

Wenn sich ein Mensch in dem Zustand befindet, der in Römer 7 beschrieben wird, hat er die fleischliche Gesinnung in sich, die ihn wie ein tyrannischer Sklavenherr beherrscht, gegen dessen Macht der Wille des Menschen bei Weitem nicht ankommt. Dieser Herr herrscht über den Willen, um all den Lüsten des sündigen Fleisches zu dienen und es als ein Werkzeug der Ungerechtigkeit zu benutzen.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Überwindest Du ... Teil 4

.. oder wirst Du überwunden?

Es folgt nun der vierte Teil des Gastbeitrages von Hans Hauser. 


Die Befreiung

Dieses Studium zeigte deutlich, dass das, was wir tun, nicht von einem starken oder schwachen Willen abhängt, sondern von dem, was wir sind. Solange wir das Gesetz der Sünde und des Todes in uns haben, herrscht eine böse Macht in unserem Leib, die unser Fleisch und Blut nach ihrem eigenen Willen als Werkzeug benutzt, ohne auf die Erkenntnisse, die Wünsche und das Gewissen unseres Verstandes Rücksicht zu nehmen.

Um von dieser Macht befreit zu werden, muss sie direkt aus dem Menschen herausgenommen, von ihm entfernt und durch ein neues Leben ersetzt werden. Es gibt keinen anderen Weg, um die Wiedergeburt zu erfahren. Nur so kann jemand aus der Knechtschaft von Römer 7 in die Freiheit von Römer 8 gelangen.

Mittwoch, 9. Juli 2014

Überwindest Du ... Teil 3

.. oder wirst Du überwunden?

Es folgt nun der dritte Teil des Gastbeitrages von Hans Hauser. 

Die Lösung

Nachdem nun das eigentliche Problem herausgestellt ist, muss die Frage nach einer zufriedenstellenden Lösung geklärt werden.

Von Anfang an muss betont werden, dass es keinen Sinn hat, wenn man die fleischliche Gesinnung zwingen will, sich dem Gesetz Gottes zu unterwerfen. Wer das versucht, versucht Unmögliches. Wir brauchen uns nur daran zu erinnern, was Jesus in dem Gleichnis vom Dornbusch gesagt hat, um zu wissen, dass es auch mit noch so harten Zwangsmaßnahmen niemals gelingen wird, aus einem bösen Herzen gute Früchte hervorzubringen. Man stelle sich den Dornbusch vor: Er steht von Natur aus in Feindschaft zu dem Gesetz, auf dessen Grundlage Äpfel erzeugt werden. Wer einen Dornbusch im Garten hat, weiß, dass man sich bei der Bodenbearbeitung, Bewässerung, Düngung, beim Beschneiden und Pflegen der Pflanze noch so viel Mühe geben kann, man wird doch keinen einzigen Apfel von diesem Busch ernten. Jeder Gärtner weiß, dass das nicht geht.

Mittwoch, 2. Juli 2014

Überwindest Du ... Teil 2


... oder wirst Du überwunden?

Es folgt nun der zweite Teil des Gastbeitrages von Hans Hauser. 

Mittwoch, 25. Juni 2014

Überwindest Du ... Teil 1


... oder wirst Du überwunden?

Es folgt nun ein mehrteiliger Gastbeitrag von Hans Hauser. Ich habe ihn in einem Forum kennengelernt und es stellte sich bald heraus, dass wir die selbe Gesinnung und Einstellung dem Evangelium gegenüber haben. Er gab die Broschüre 'Ueberwindest Du oder wirst Du überwunden' heraus und gab mir das Copyright zur freien Verfügung. Ich möchte meinen Lesern diese eindrückliche Schrift nicht vorenthalten.

Mittwoch, 18. Juni 2014

Jesus oder Christus?


Nein, das ist keine alberne Frage! Klar, dass Jesus Christus der Gesalbte ist, Gottes Sohn. Und so komisch es wirken mag, wollen wir für einmal Jesus und Christus differenzieren und auseinanderhalten. Wir werden dann sehen, dass die Frage Jesus oder Christus eine grosse und tiefere Bedeutung hat.






Mittwoch, 11. Juni 2014

Verklärung und Verwandlung


Nach der Leidensankündigung und dem nochmaligen Verinnerlichen  der wichtigsten  Geboten für Seine Nachfolge sagte Jesus einen bemerkenswerten Satz:

Wahrlich, ich sage euch, es stehen etliche hier, die den Tod nicht schmecken werden, bis sie des Menschen Sohn haben kommen sehen in seinem Reich  (Matt. 16. 28)

Bemerkenswert ist diese Aussage deshalb, weil Er erstens das zu allen Jüngern gesagt hat, aber dass nur einige (genauer: drei) in den Genuss dieser Verheissung kommen werden und da entsteht die Frage: weshalb die andern nicht? Zweitens spricht der Herr hier von einem „Kommen in Seinem Reiche“, also noch zur Lebzeit dieser Jünger. Was für ein Kommen hat Er hier angekündigt? Das Kommen des Trösters, des Heiligen Geistes an Pfingsten oder das Kommen, um seine Brautgemeinde zu entrücken, wie viele glauben?

Mittwoch, 4. Juni 2014

Eine Bibel – Zwei verschiedene Evangelien



Die biblische Endzeit begann etwa vor 250 Jahren, als in der zweiten Hälfte des 18.Jahrhunderts Satan begann, sich und seinen Anhang in der materiellen Welt zu formieren. Ein markanter Punkt war, als sein Diener in Menschengestalt, Adam Weishaupt, die Illuminaten gründeten. In der selben Epoche begann auch die Industrialisierung und damit die Ausbeutung des einfaches Volkes. Die Endzeit ist natürlich nicht die Endzeit dieser Erde, denn diese hat noch lange nicht ausgedient. Aber es ist die Endzeit Satans. Und das weiss er genau: er hat nicht mehr viel Zeit zur Verfügung um das Verderben über die Menschheit zu bringen und deshalb will er das Böse so effizient und allumfassend wie möglich in dieser Welt manifestieren. Dieser sein verzweifelter Kampf um die Seelen, um sie mit ihm ins Verderben zu ziehen, ist zweigeteilt. Auf der einen Seite hat er viele Seelen bereits als sicher, denn sie folgen ihm freiwillig. Auf der anderen Seite gilt es, die für ihn schon fast velorenen Seelen wieder in sein „Reich“ zurück zu holen und darin zu befestigen. Und hier gilt all sein Augenmerk, alle seine List und Tücken. Hier kann er (und tut es auch!) beweisen, dass er der Vater der Lüge ist. Sein Zielpublikum: Alle diejenigen, welche die Wahrheit suchen und den Rückweg ins Himmlische Vaterhaus angetreten haben.


Mittwoch, 28. Mai 2014

Gläubige Sünder II


Der Weg der Heiligung

Wir haben im ersten Teil gesehen, dass Jesus  eindringlich die Jünger ermahnt hatte, nicht zu sündigen und Seine Gebote (die Zehn Gebote) zu halten und damit „in seinem Wort und in Seiner Liebe zu bleiben“. Nun glauben aber 95 Prozent der Christen, dass ein Leben ohne Sünde absolut unmöglich sei und berufen sich auf Paulus, wie er im Römerbrief, Kap. 7 klagt, wie er doch in der Gefangenschaft der Sünde nicht freikomme und schliesslich entnervt aufgibt mit dem Ruf „Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem todverfallenen Leibe?“ Anscheinend fehlt in den allermeisten Bibeln dann die folgenden Kapitel, auf jedenfall aber fehlt das Kapitel 8.



Mittwoch, 21. Mai 2014

Gläubige Sünder I

Kommen Sünder in den Himmel? Die Schrift sagt Nein, denn wer sündigt kommt in die Hölle. Kommen Gläubige in den Himmel? Ja, die Schrift sagt es so, denn wer an Jesus glaubt, ist gerettet und kommt in den Himmel. Kommen Gläubige, welche sündigen nun in den Himmel oder in die Hölle? Schwierige Frage – nicht?  Wir wollen in diesem Aufsatz dieser sehr aktuellen Frage nachgehen. Dabei treffen wir einmal mehr auf die grosse Diskrepanz zwischen dem schriftlichen Wort Gottes und dessen  Verkündigung durch die ACK-Freikirchen.



Mittwoch, 14. Mai 2014

Die Unterscheidung der Geister


Die Unterscheidung der Geister ist eine Gabe des Heiligen  Geistes. Fast alle Christen sind der Meinung, dass sie mit dieser Gabe gesegnet sind. Wenn man sie fragt, wie sie erkennen koennen, ob ein falscher Geist zum Beispiel in einer Predigt vorherrschend ist, dann antworten sie, dass man diese mit der Bibel vergleichen muss um das feststellen zu koennen. Ja, wenn das so einfach waere, dann braeuchte es keine Gabe des Heiligen Geistes.


Mittwoch, 7. Mai 2014

Hauskreise


Gesetzt den Fall, der Himmlische Vater hat dich als Werkzeug gebrauchen  koennen und durch deinen Dienst ist ein Bruder zur Suendenerkenntnis gekommen und hat eine konsequente Umkehr in seinem Leben gemacht. Was raetst du ihm, wo soll er eine geistliche Heimat finden? Die Landeskirche kannst du ihm sicher nicht empfehlen, denn Gott, Jesus und die Bibel sind in dieser Institution Fremdwoerter. Ausserdem ist die Suende Teil des gelebten Glaubensbekenntnis (in schwuler Ehe lebende Gay-Pfarrer).

Mittwoch, 30. April 2014

Gemeindezucht


Die Gemeindezucht ist eine Notwendigkeit um Einflüsse aus der Finsternis abzuwenden und die Gemeinschaft möglichst rein zu halten. Dabei geht es zum einen um die falsche Lehren, wie wir in den letzten Aufsätzen behandelt haben, zum andern geht es um das Fernhalten der Sünde.


Mittwoch, 23. April 2014

Die ganz grosse Verführung V




Der Befreiungsdienst

Wenn wir den charismatischen Befreiungsdienst näher unter die Lupe nehmen wollen, dann fällt uns auf, dass  auch hier Dichtung und Wahrheit nahe beieinander liegen. Wahr ist, dass wir  Menschen zeit unseres Lebens den Einflüssen der Geistigen Welt ausgesetzt sind. Wie ich schon in einigen Aufsätzen  detailierter beschrieben habe,  kann ein Mensch ohne diese Einflüsse gar nicht leben. Das können sein: Dämonen, unreine und unselige Seelen, reinere, aber noch nicht wiedergeborene Seelen und Engel aus den Himmeln. Natürlich auch jede Zwischenstufe, denn jede (auch verstorbene) Seele hat einen anderen Entwicklungs-, bzw. Reifegrad. Das geistige und materielle Leben gehen parallel, gehen Hand in Hand und man kann es nicht voneinander trennen. Soweit sehen das  die Charismatiker richtig. Nur, sie gehen davon aus, dass jeder Mensch von Dämonen besessen  ist (ausgenommen sie selber).

Mittwoch, 16. April 2014

Die ganz grosse Verführung IV


Die Lehre, die Gesinnnung und die Philosophie
oder
wieviel Evangelium verträgt die Charismatik?

Wenn man die innere Gesinnung eines Menschen kennt, dann kann man auch einschätzen, unter welchem Geist dieser steht. Wie heisst es so schön? „Wes des Herz voll ist, des geht der Mund über“. Wenn wir jetzt ein wenig die ungewohnten Aussagen dieser „Gottesmänner“ beleuchten, dann muss doch dem Hintersten und Letzten die schläfrigsten Augen aufgehen. Was diese Prediger und Pastoren von sich geben, ist haarsträubend. Alle Aussagen sind verbürgt, die meisten aus ihrer eigenen litherarischen Hinterlassenschaft entnommen. Es sind nicht die extremsten Aussagen, aber es sind die grössten und berühmtesten Pastoren, jeder von ihnen hat ein begeistertes (im wahrsten Sinne des Wortes) Millionenpublikum! Der grosse Einfluss dieser Leute ist nicht zu unterschätzen.

Mittwoch, 9. April 2014

Die ganz grosse Verführung III


Zungenreden

Bei dieser Geistesgabe müssen wir unterscheiden zwischen „Sprachenreden“ und „Zungenrede“.  Auf das Sprachenreden werde ich weiter unten noch eingehen, hier, im Zusammenhang mit den Charismatikern geht es alleine ums Zungenreden, also ums Lallen. Dieses Lallen gilt als  Beweis, dass man die Geistestaufe erhalten hat.

Dieses Zungenreden kennen wir von den Korinthern. Diese hatten nicht das Sprachenreden, sondern eine Art von Lallen-Salbung. Dass es auch bei dieser Urchristen-Gemeinde nicht mit rechten Dingen zugegangen ist, wird verständlich, wenn man ein grobes Profil dieser Gemeinschaft erstellt. Paulus beklagt sich, dass er mit den Korinthern nicht als mit geistlichen Brüder verkehren kann, sondern mit fleischlichen. Was heisst das? Von einigen Gemeindeglieder mal abgesehen, waren die Mehrheit derer noch stark mit der Welt, also mit dem Weltgeist verbunden und liebten das materiellle Leben noch weiterhin. In diesem Zustand ist es aber gar nicht möglich, dass der innewohnende Heilige Geist wachsen, also zunehmen kann, denn niemand kann zwei Herren dienen. Die Korinther waren diejenigen, welche vom Evangelium sozusagen überhaupt nichts verstanden hatten, was jedem Bibelleser klar wird, wenn er die Korintherbriefe in einem Zug durchliest. Es war der beste Nährboden für das Zungenreden. Keine andere Urchristen-Gemeinde kannte das Zungenreden.

Mittwoch, 2. April 2014

Die ganz grosse Verführung II


Ist die Charismatik eine neue Lehre?

Ja, die Charismatik ist eine neue Lehre, welche sich schätzungsweise etwa neunzig Prozent auf die Bibel beruft. Neunzig Prozent ist Wahrheit und die restlichen zehn Prozent sind beinahe Wahrheit. Aber eben, nur beinahe. Und deshalb sind diese zehn Prozent reine Unwahrheit, allerdings so gut und perfekt verpackt, dass  es sehr schwer ist, diese perfiden Lügen zu durchschauen. Dass dies wirklich so schwer ist, sieht man eben daran, wie sich alle Denominationen für dieses „power evangelism“ (dazu gehört der Alpha-Kurs, Campus für Christus, Jesus-Märsche usw.) öffnen, da auch die regionalen Allianzen mitmachen. Also leichtes Spiel für die alte Schlange.

Im Prinzip ist es falsch, von einer Lehre zu sprechen. Die Charismatiker haben keine einheitliche Lehre, es sind eher Praktiken, welche auf Lehren der Bibel, des Buddhismus (Yonggi Cho) und westlichen Philosophien beruhen. Jeder „Prediger“ gewichtet dieses Misch-Masch nach seinem Gusto, wie es ihm gerade passend erscheint.

Mittwoch, 26. März 2014

Die ganz grosse Verführung I


Unsere heutige Zeit ist geprägt von einer ausgesprochenen Monumentalität. Alles was gross ist, ist gut und vor allem was gross ist, ist überlebensfähig. Das gilt nicht allein für die Banken, die ganze Wirtschaft ist von der Globalisierung eingenommen. Die Monumentalisierung  beschränkt sich jedoch nicht nur auf das materielle und vergängliche Leben, es hat auch auf das geistige/geistliche Leben übergegrifffen. Nur was gross ist zählt.

Der, welchem die Welt übergeben wurde für eine Zeit, ist derjenige, welcher sich zum Ziel gesetzt hat, grösser als Gott, oder zumindest gleich sein wie Gott. Bei Gott selbst zählt aber nie die Grösse, denn was gross ist vor der Welt,  ist klein in den Augen Gottes. Nun, die alte Schlange und sein ganzer Anhang weiss, dass ihm nur noch eine kurze Zeit gegeben ist und dann wartet das Gericht für seinen Grössenwahn. Nun sucht er noch zu retten, was zu retten ist. Zum Beispiel alle  jene Seelen, die ihm entrissen wurden. Und um den Schaden zu begrenzen, dass ihm nicht noch mehr Seelen durch das Evangelium abhanden kommen, bleibt ihm nichts anderes übrig, als selbst ein Evangelium in die Welt zu setzen. Dieses Evangelium soll einen Doppelzweck erfüllen, zum einen soll es diejenigen Seelen befriedigen, welche zwar die Wahrheit suchen, aber zu träge sind, die Konsequenzen dieser Wahrheit auf sich zu nehmen und zum zweiten, wenn möglich so viele wie es nur geht, vom wahren Weg zurück zu holen, damit sie dasselbe Schicksal erleiden wie er.


Mittwoch, 19. März 2014

Der Alpha-Kurs und der falsche Geist II


Wir kommen jetzt im Schlussteil der Betrachtung des Alpha-Kurses oder Alpha-Live zur Hauptsache. Der zentrale Punkt ist nicht, wie er sein sollte, die Busse und Umkehr vom sündigen Leben, sondern das Wirken des Heiligen Geistes in den sogenannten Gaben. Eigentlich ist es klar, wenn man weiss, aus welcher Ecke dieser Glaubenskurs stammt, dann darf es nicht verwundern, dass nicht das Kreuz, sondern die Kraft des „Heiligen“ Geistes das Wesentliche ausmacht. Nicht die Erlösung, sondern Zeichen und Wunder.

Es ist die Alte Schlange, welcher es darum geht, die Menschheit zu verführen - die Menschen, welche der Wahrheit nicht glauben wollen. Es ist die Schlange der Täuschung, welche daran arbeitet, die Gläubigen zu einem falschen Geist zu verführen, so dass sie nicht merken, wohin die Reise geht. Es ist die Charismatische Welle, welche schon ganz Nordamerika, Lateinamerika und halb Europa überrollt hat. Sie reden von Erweckung, aber wir wissen, dass die jetzige Endzeit nicht von Erweckung, sondern vom Glaubensabfall und grosser Glaubensverwirrung geprägt ist. Dazu trägt der Alpha-Kurs, wie auch ProChrist, Campus für Christus, Jesus-Märsche und andere viel bei.





Mittwoch, 12. März 2014

Der Alpha-Kurs und der falsche Geist I


Jede Epoche hat seine besondere Art der Evangelisation. Vor Kurzem war es die Zeltmission, welche einen eigenen Genre hatte. Als Redner wurden vor allem berühmte Evangelisten verpflichtet. Durchgeführt wurden diese, wenn nicht von der regionale Allianz, von einer Freikirche, welche die Neu-Bekehrten dann in ihren Gottesdienst einlud. In noch früheren Zeiten, etwa von Johann Caspar Lavater, Wilhelm Busch, Charles H.Spurgeon, Johannes Wesley und etlichen anderen, stand nicht eine Institution hinter dem biblischen Missions-Auftrag, sondern eine Erweckung. Da eine vom Heiligen Geist erwirkte Erweckung heute kaum noch stattfinden kann, sind die Institutionen darauf angewiesen, dieses heilige Wirken auf irgend eine materielle Art zu imitieren.
Eine solche Imitation ist zur Zeit die Alpha-Evangelisation, mit ihren Alpha-Kursen. Ich kann an dieser Stelle nicht in die Details gehen, das würde den Umfang bei weitem sprengen, aber ich denke, dies ist auch nicht nötig. Schon wenn wir uns einen kleinen Überblick verschaffen, dann können wir feststellen, dass hier der Heilige Geist gar nicht wirken kann. Wichtig ist auch zu erkennen, welche Strategie des Lebensfeindes hinter diesem so offensichtlich „erfolgreichen“  Alpha-Unternehmen steckt.

Mittwoch, 5. März 2014

Die Sünde und das Gericht über Europa III


Ob nun ein vorhersehbares Gericht über Europa abgewendet werden kann,wie im letzten Teil des Aufsatzes beschrieben, bleibt abzuwarten. Aber mit Sicherheit ist es geraten, sich auf die schweren  Folgen der wachsenden Sündenlast vorzubereiten. Diese Folgen  können von einem auf den andern Augenblick eintreffen. Auch ist es möglich, dass diese langsam und schleichend daherkommen, dafür aber umso unbarmherziger zuschlagen, wie wir es uns nicht vorstellen können. Eine dieser Gerichtsart ist die sich aufbauende Christenverfolgung in Europa. Dieses Gericht richtet sich in erster Linie gegen jene, welche Christen verfolgen, denn das Mass wird für sie damit voll sein und erst in zweiter Linie gegen die Christen. Diesen dient es schlussendlich zur Läuterung.

Mittwoch, 26. Februar 2014

Die Sünde und das Gericht über Europa II

Wie kommt es zum Gericht?

Sollte sich jemand vorstellen, dass Gott mit dem weissen Bart und auf dem goldenen Thron sitzend, mit dem Stab in der Rechten seine streitbaren Engel ruft und sagt: „So, was zuviel ist, ist zuviel! Geht hin und züchtigt dieses widerspenstiges Volk!“, dann dürfte er auf dem Holzweg sein. Denn nicht Gott schickt das Gericht, sondern

                die Sünder selber rufen nach dem Gericht!

Ja, so ist es. Die Sünder selber rufen nach dem Gericht. Auch du, lieber Leser, wenn du noch Spass hast an deiner kleinen Lieblingssünde – ob du nun Gläubig bist oder nicht! Wir haben uns in diesen Aufsätzen schon einige Male damit auseinander gesetzt, dass das unsichtbare Geistige Leben und das sichtbare materielle Leben nicht voneinander getrennt werden kann. Es sind sogenannte Parallelwelten und das eine greift unentwegt in das andere ein.
 

Mittwoch, 19. Februar 2014

Die Sünde und das Gericht über Europa I


Es ist mit Sicherheit nur ein rein subjektives Empfinden, aber es scheint, dass das volle Mass der Sünde wöchentlich noch voller wird. Nicht nur in Deutschland, der Schweiz oder Österreich, nein, in ganz Europa ist die geistige Degeneration im vollen Gange. Wenn wir bedenken, wieweit es schon gekommen ist mit unserer Gesellschaft, so muss man kein Prophet sein um zu wissen, dass sich ein nie dagewesenes Gericht zusammenbraut. Man muss nur erkennen, wie die geistigen Zusammenhänge funktionieren, dann wird einem sofort klar, dass dieses Abirren von der Ordnung Gottes schwerwiegende Konsequenzen haben muss. Der Gräuel der gesellschaftlichen Verwüstung zeigt sich bei den Kindsmorden. Deutsche (110‘000), Österreicher (30‘000) und Schweizer Mütter (11‘000) ermorden ihre Kinder vor der Geburt. Jedes Jahr sind das 15 Städte zu 10‘000 Einwohner!
 

Mittwoch, 12. Februar 2014

Die Kirche Christi

Viele Fromme wissen, dass es neben ihrer Denomination noch eine andere Kirche gibt, die Kirche Christi. Sie glauben, dass sie automatisch, wenn sie Abschied von dieser Erde nehmen müssen, in diese Kirche Christi eintreten werden. Sie  verbinden diese Neue Kirche mit dem Jenseits, mit dem Eintritt ins Jenseits und vergessen dabei, dass das Diesseits und das Jenseits nicht durch den Tod getrennt ist. Das heisst, dass das Diesseits und das Jenseits nicht eine Reihenfolge unserer Existenz darstellt, sondern dass das zwei Parallelwelten sind, wobei die unsichtbare, das heisst die Geistige Welt unablässig in die materielle, die sichtbare Welt eingreift und diese beeinflusst. So sind auch die Kirchen wie wir sie heute kennen, parallel existent mit der Kirche Christi. Wer dieser Kirche Christi in diesem Leben auf der Erde nicht teilhaftig ist, der wird es auch nach dem materiellen Tod im Jenseits nicht sein können! Oder anders gesagt: Wer den Himmel in diesem Leben auf der Erde nicht schon im Herzen hat, wird ihn auch um Jenseits nicht finden können.


Mittwoch, 5. Februar 2014

Das Gericht beginnt am Hause Gottes


Viele Kirchenchristen sind der Meinung, dass sie, wenn sie auch nur genügend glauben, das Gericht Gottes nicht erleben werden, dass Jesus sie davon am Kreuz befreit hat. Natürlich ist das richtig, wenn man entsprechende Bibelverse wählt. Und es ist aus richtig, wenn man vom Gericht im Jenseits, also vom Gericht am Jüngsten Tag spricht. Aber es ist nur dann richtig, wenn die Gläubigen schon in diesem Leben auf der Erde durch dieses Gericht hindurchgegangen sind. Ist das der Fall, so dient das Gericht, von dem Petrus spricht, zum Leben, wogegen das Gericht am Jüngsten Tag zum Tod gereichen wird.



Mittwoch, 29. Januar 2014

Evangelisation





(Ein Auszug aus dem eBook "Die Endzeit-Kirchen")

Das verzerrte Verständnis der Freikirchlichen Lehre der Sündenvergebung Jesu am Kreuz hat weitreichende Folgen.Es umfasst auch das Gebiet der Evanglisation, Mission und Jugendgruppen. Weil der „Glaube-allein“ durchs Band zur einzigen Richtschnur geworden ist, steht nun der Mensch im Mittelpunkt und nicht mehr Gott. Um den Menschen dreht sich alles, nicht mehr um Gott. Es geht um die Frage

„wie lässt sich Gott in meinen Lebensstil integrieren?“

Die zeitgeistige Evangelisation soll den Lebensstil des Menschen nicht unnötig verändern. Vor allem soll die Evangelisation eine angenehme Sache sein:


Mittwoch, 22. Januar 2014

Was geschieht, wenn wir sündigen?



Welche Folgen das Sündigen nach sich zieht, wissen wir, denn die Heilige Schrift gibt uns klare Auskunft darüber. Aber nicht so klar ist beschrieben, was denn so eigentlich, geistig gesehen, genau geschieht. Wobei wir den Begriff des Sündigen etwas weiter ausdehnen als das üblicherweise in den Kirchen geschieht. Sicher, die Sünde definiert jeder Gläubige wieder etwas anders, je nach seiner geistigen Reife. Für den einen ist erst Mord und Totschlag eine Sünde, für den anderen die Unzucht wie Ehebruch und Homosexualität und für den dritten bedeutet bereits das Nachhängen an  weltlichen Gedanken schon eine Sünde. Für manchen Ungläubigen ist nichts von dem eine Sünde, höchstens eine Unart zu leben.

Mittwoch, 15. Januar 2014

Homosexualität ist Sünde



Meinen Lesern brauche ich diese Feststellung nicht zu erläutern, denn durch das Wort Gottes ist es klar, dass auch diese Form der Unzucht Sünde ist. Aber eigentlich geht es mir auch gar nicht darum, eine Bibelstudie darüber zu machen, als vielmehr um die Tatsache, dass die Sünde nicht mehr als solche genannt wird.

Es geht beileibe nicht nur um die Homosexualität. Es geht darum, dass in unserer Gesellschaft das Böse zum Guten erkoren wird, und das Gute Böse genannt wird. Die Lüge wird zur Wahrheit und die Wahrheit zur Lüge. Die Sünde wird zur Norm erklärt und die Heiligung nach Absurdistan verbannt. Männer werden zu Frauen und Frauen gebärden sich schon lange als Männer.

Mittwoch, 8. Januar 2014

Herr, darf ich zuerst...







Der Geist Gotttes wird dir jetzt aufzeigen, wie du dich in der Bibel wiederfinden könntest. Es gibt eine Begebenheit, als ein Mensch auf den Ruf Jesu antwortete „Herr, darf ich zuerst meinen Vater beerdigen, denn er ist soeben verstorben“. Jesus liess es nicht zu. Eine andere Begebenheit, im Gleichnis vom grossen Festmahl liess sich einer entschuldigen, dass er heute ein Stück Land gekauft habe, er müsse es zuerst besehen.  Ein anderer, der sich eben verlobt hat, liess sich auch entschuldigen. Noch ein anderer hat ein neues Auto gekauft, beziehungsweise, neue Ochsen, und gab sich deshalb ebenfalls verhindert. Zwei Brüder aber, als Jesus sie rief „folget mir nach“, reagierten ganz anders. Alsbald verliessen sie ihre Fischernetze und folgten ihm nach.
 
Wie war es bei dir gestern am Abend, lieber Bruder?

Mittwoch, 1. Januar 2014

Es gibt viel zu tun – packen wirs an!


 
Es ist Sylvester und ich schreibe meinen zweihundertsten Aufsatz. Fast ein kleines Jubiläum, das aber eines Festes nicht wert ist. Unweigerlich habe ich mich gefragt, was es wohl gebracht hat. Ob es Seelen gibt, welche sich auf das volle Evangelium hingewendet und sich für den schmalen, steilen, dornenreichen, unbequemen und auch unbehaglichen Weg entschieden haben? Ich weiss es nicht - aber ich brauche das auch nicht zu wissen. Diese Aufsätze dienen nicht dazu, jemanden auf den „richtigen“ Weg zu bringen. Es sind lediglich kleine Samenkörner, die ich streuen darf, alles andere ist Sache des Geist Gottes, beziehungsweise des Heiligen Geistes.  Wenn ich zurück denke, bei mir dauerte es mehr als fünfundzwanzig Jahre, bis das Samenkorn endlich zu keimen anfing! So darf ich niemals von andern erwarten (nur hoffen), dass sie schneller „spuren“.