Mittwoch, 30. Januar 2013

Christ und Ehebett III



Hier noch einmal die Schlussworte des letzten Teils:

Daß wir wissen, was die Bibel zur Sexualität von Christen sagt, ist aber nur die eine Seite. Die andere Seite ist zu wissen, w e s h a l b die Bibel diese Haltung hat, also aus welchen Gründen die Sexualität, beziehungsweise die fleischlichen Lüste und Begierden überwunden und gemieden werden müssen. Wir sollen nicht nur wissen, was, sondern auch weshalb etwas in der Bibel steht, um sie richtig verstehen zu können!

Wenn uns nur das interessiert, was in der Bibel steht und nicht vielmehr, weshalb etwas in der Bibel steht, dann ist sie nur ein Gesetzbuch, dem wir blind folgen. Wissen wir aber, weshalb etwas in der Heiligen Schrift steht, dann haben wir den Inhalt begriffen und können auch ohne buchstäbliche Anleitung im Geiste des Evangeliums unser Leben leben.

Und so ergeht es auch bei unserem gegenwärtigen Thema, der fleischlichen Lust. Wir wissen, dass Unzucht Sünde ist, weil es in der Bibel steht. Aber wir wissen nicht, weshalb Unzucht Sünde ist. Und weil wir es nicht wissen, kommen uns vielleicht Gedanken wie dieser: Gott hat doch bei der Schöpfung die Unzucht zugelassen, weshalb soll es Sünde sein? Gott hat die Sexualität geschaffen, weshalb soll sie Sünde sein? Solche Fragen gibt es noch tausende, aber nur durch sträfliche Unwissenheit kann man solche Frage stellen. Und diese Unwissenheit ist zu Allem noch recht weit verbreitet – und das nur deshalb, weil man sich nicht fragt, weshalb die Bibel solche und solche Gebote an die Menschen richtet.

Viele Christen sind der Meinung, man solle die Bibel nicht hinterfragen, sondern man solle ihr nur glauben. Aber die Bibel lässt sich hinterfragen, denn die Wahrheit scheut sich nicht, sich zu offenbaren! Und wenn man die Bibel hinterfragt und dabei nicht müde wird, auf alle Details einzugehen, so erhalten wir auch auf alle Details eine vollgültige Antwort, damit wir den gesamten Heilsplan Gottes verstehen. Und ist dieses Verständnis einmal vorhanden, dann ist es leichter, nicht durch gesetzlichen Zwang, sondern in der Freiwilligkeit das Leben auf das Evangelium, und damit auf die Nachfolge Jesu auszurichten. Und – wie Johannes es treffend sagt, dann haben wir es auch nicht mehr nötig, von Menschen (auch Bücher) gelehrt zu werden, sondern die Salbung wird uns alles lehren. Und selbst Jesus sagte und versprach, dass Er den Tröster (den Geist Gottes) senden werde, welcher uns in alle Wahrheit führen wird.

Um nun zu verstehen, weshalb die fleischliche Lust von  Jesus und allen Apostel angeprangert wird, müssen wir den Heilsplan verstehen. Die Seele des Menschen ist eine gefallene Seele und es ist der Wille Gottes, dass alle (Seelen) gerettet werden und keine verloren gehe. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn gibt uns den gesamten Heilsplan Gottes wieder und erklärt die Rückführung der verlorenen Seelen ins Vaterhaus. Dieser Heilsplan aber besagt, dass keine einzige Seele gezwungen wird, sondern dass jede sich freiwillig aufmachen muss, zurück zum Vater zu gehen.

Der Glaube allein, dass der Vater existiert und dass der Weg frei ist, genügt aber nicht. Man muss sich aufmachen und den Weg selber gehen. Die Vorgaben sind folgende: Nur Überwinder kommen in den Himmel! Etwas Unreines kann nicht in den Himmel eingehen!

Da wir nun alle in Sünde geboren wurden und wir alle unrein waren, wäre es einem jeden von uns unmöglich, in den Himmel einzugehen. Es ist die Sünde, welche die Himmelpforte verschliesst. Die Kirche kommt nun und lehrt, dass eben deshalb Jesus gestorben ist, um uns die Sünden zu vergeben und wir deshalb rein und heilig seien. Wäre das so einfach, dann könnte man sich die Lektüre der Heiligen Schrift schenken, die Bibel mit allen ihren 66 Büchern brächte es nicht. Der einzige Satz des Evangeliums würde heissen: „Glaube an die Existenz Jesu und Seinen Kreuzestod, und du bist für alle Ewigkeit gerettet.“ Und alle Aufforderungen wie „Seid vollkommen wie der Vater vollkommen ist“ und „ ... das ist der Wille Gottes, eure Heiligung“ wären total überflüssig.


Jesus hat durch Seinen Kreuzestod die geistige Abhängigkeit von der Sünde gebrochen, so dass ein Leben ohne Sünde – durch den Beistand des Geistes Gottes! – möglich ist. Deshalb auch die unzähligen Aufforderungen im Neuen Testament, die fleischliche Lust zu meiden und Enthaltsamkeit zu üben, was auch in der Ehe möglich ist.

Die geistige Unabhängigkeit von der Sünde ist das Schlüsselwort.

Erst wenn wir von dieser Unabhängigkeit Gebrauch machen, in dem wir über die Sünde herrschen, beweisen wir die Freiheit dieser Knechtschaft! Und über die Sünde herrschen können wir nur, wenn wir über unsere fünf fleischlichen (materiellen) Sinne herrschen und aus eigenem Wollen der Sünde keinen Raum mehr geben. Aber eben: nicht nur der Sünde, sondern der fleischlichen Lust im Allgemeinen in allen seinen Manifestationen!


Es nützt also nichts, wenn wir täglich neue Sündenvergebung erlangen, wenn wir aber noch in der geistigen Abhängigkeiten der Sünde und den fleischlichen T rieben stecken. Nicht die Sündenvergebung, sondern die Freiheit deren Abhängigkeit ist das Kriterium um in den Himmel zu kommen. Sind wir frei vom sündigen, so haben wir Sündenvergebung, weil wir eben nicht mehr sündigen und die Sünde hassen!


Nun kommt noch etwas weit wichtigeres hinzu. Dort wo Gott wohnen soll, muss der Tempel rein sein. Zuerst muss eine Tempelreinigung her. Dann muss der Tempel rein bleiben, weil Gott sich sonst sofort wieder entfernt. Und dieser Tempel ist unser Leib und Gott ist der Geist Gottes. Der Geist Gottes lebt in uns und kann sich aber nur dann entfalten, das heisst, er kann nur dann wachsen und zunehmen, wenn die Seele (und der Leib) rein ist. Mit jeder Sünde schrumpft Er wieder in sich zusammen. Wie soll nun der Geist Gottes in uns wachsen, wenn wir zwölf mal pro Tag sündigen und zwölf mal pro Tag wieder um Sündenvergebung bitten? So wächst Er zwölf mal am Tag und ebensooft schrumpft er wieder in sich zusammen. Was ist dann Ende Woche gewonnen sein und was am Ende unseres Lebens? Darum: Der Geist Gottes kann nur dann zunehmen, wenn wir die Sünde mit unserem ganzen Wollen meiden und verbannen – eben wenn wir sie überwinden!

Dies nennen wir den Heiligungsweg. Es ist sträflich, wenn wir in der Kirchenlehre diesen Heiligungsweg verschweigen und stattdessen nur die tägliche Sündenvergebung lehren. Wir müssen strikte unterscheiden, was das fleischliche Leben und was das geistliche Leben ist, oder anders ausgedrückt, was die fleischlichen Sinnen und was die geistlichen Sinne sind. Und es soll mir niemand kommen und behaupten, ein Leben ohne Sünde sei unmöglich. Wäre das die Wahrheit, so könnten wir die Bibel ohnehin beiseitelegen, weil sie zu Nichts nütze wäre!

So ist es also absolut notwendig, dass wir uns ernsthaft überlegen, weshalb all diese Gebote und Ratschläge in der Bibel stehen. Damit können wir die Geistige Zusammenhänge erkennen und müssen nicht blindlings einem Dogma hinterherlaufen.

Zum Teil IV (Nachtrag)

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Mittwoch, 23. Januar 2013

Christ und Ehebett II



Zum ersten Teil dieses Aufsatzes ("Christ undEhebett" Teil 1) ist ein interessanter Kommentar eingegangen, der es verdient, daß man sich darüber weitere und tiefere Gedanken macht. Ein (leider) anonymer Bruder oder Schwester schrieb folgendes:

"Entzieht euch einander nicht, außer nach Übereinkunft eine Zeitlang, damit ihr euch dem Fasten und dem Gebet widmen könnt; und kommt dann wieder zusammen, damit euch der Satan nicht versucht um eurer Unenthaltsamkeit willen. 1.Korinther 7,5

Die Bibel spricht hier sehr klare Worte!! Gott hat auch die Sexualität erschaffen und in einem gesunden und von Gott gegebenen Rahmen (sprich die Ehe) ist Sexualität gottgewollt und richtig. Die Häufigkeit wird selbstverständlich von beiden Partnern in Übereinkunft bestimmt. Jedoch freut Gott sich, wenn Christen Sex praktizieren!!!
Den Geschlechtsverkehr auf im Text genannte "Ausnahmen" (z.B. Zeugung) zu reduzieren, kann eine Verschmähung von Gottes wundervoller Gabe sein. Man nimmt sich heraus zu behaupten, der große und allweise Schöpfer hätte etwas Sündhaftes und Schlechtes erschaffen.

Eine Stellungna
hme zu meinen Argumenten, auf die Bibel gegründet, würde mich sehr interessieren!"


Mein lieber Bruder

Ich denke mal, daß dieses Argument nicht Dein persönliches ist, sondern das Deiner Kirche. Diese Annahme erleichtert mir die Formulierung ungemein. Ich habe nicht gezählt, wie oft ich dieses Argument schon gehört habe, aber es ist eine sehr verbreitete Ansicht, welche Du hier artikuliert hast und bin der Annahme nahe, daß dies so von den Kirchen auch gelehrt wird.

Ein bisschen erstaunt mich Deine Aufforderung, ich möchte meine Stellungnahme biblisch begründen, also ob meine Texte nicht durchwegs biblisch begründet, bzw. nicht im biblischen Geist stehen. Umsomehr erstaunt mich, daß Du zwar richtig sagst, daß Gott die Sexualität geschaffen hat, aber mit Deiner Schlussfolgerung "freut Gott sich, wenn Christen Sex praktizieren!!!" bist Du doch biblisch sehr auf Abwegen, um es gelinde auszudrücken.

Was ist Sex? Wie definiert die Bibel Sex? Mal ganz wertfrei von Sünde oder Verbot, Sex wird in der Bibel stets mit Begierde, oder besser: fleischlicher Begierde und fleischliche Lust umschrieben. Die Kapitel und Verse erspare ich mir, Du kennst sie wahrscheinlich noch besser als ich. Auch wenn Paulus im 1. Kor. 7. 5 wie von Dir zitiert, ist der Geschlechtsakt in der Ehe zwar sicher keine Unzucht und auch keine Sünde, aber es bleibt eine fleischliche Begierde. Paulus sagt das sogar zwischen den Zeilen: " damit euch der Satan nicht versucht um eurer Unenthaltsamkeit willen".

Vor meiner Stellungnahme noch eine kleine Vorbemerkung:

Es ist ja bezeichnend, daß Du hier eine Stelle aus dem Korintherbrief zitierst, um die fleischliche Begierde salonfähig zu machen. Ist nicht gerade die Korinthergemeinde diejenige Christengemeinschaft, welche das Evangelium von Paulus zwar gehört, aber nicht einen Jota verstanden hat? Und weshalb wird die Christengemeinschaften heute Post-Korinther genannt?

Nun also zurück zur fleischlichen Begierde, dem Verlangen und dem Ausleben von Sex.

1.  Weit ab vom Neuen Testament war die Begierde ein Thema Gottes. 1. Mose 4. 7 sagt Gott zu Kain: " … Bist du aber nicht gut, so lauert die Sünde vor der Tür, und ihre Begierde ist auf dich gerichtet; du aber herrsche über sie!" Also schon Kain wurde aufgefordert, über die Begierde zu herrschen, also die eigenen Begierden zu beherrschen und damit Herr über sich selbst zu sein.

Genau diese Beherrschung der Begierde kommt bei Paulus bei Deinem zitierten Vers zur Sprache: " … um eurer Unenthaltsamkeit willen!" eben, weil diese Unenthaltsamkeit noch vorhanden ist, ist auch Satan schon auf dem Sprung, zu verführen. Wie wir nun sehen, macht die eigene Bemühung zur Erlangung der Enthaltsamkeit durchaus Sinn, um dem Gebot aus 1. Mose " und ihre Begierde ist auf dich gerichtet; du aber herrsche über sie!" gerecht zu werden!

Den Begierden nachgeben, beziehungsweise unenthaltsam sein heißt aber (auch nach Paulus) "fleischlich gesinnt sein", d.h. Die fleischliche Lust hat dabei die Oberhand: "Denn das Fleisch gelüstet wider den Geist, und der Geist wider das Fleisch; dieselben sind widereinander, daß ihr nicht tut, was ihr wollt." (Gal 5. 17) So offenbart sich die Unenthaltsamkeit. "Denn da wir im Fleisch waren, da waren die sündigen Lüste, welche durchs Gesetz sich erregten, kräftig in unsern Gliedern, dem Tode Frucht zu bringen." (Röm. 7. 5)

Noch einmal im Galaterbrief: "Welche aber Christo angehören, die kreuzigen ihr Fleisch samt den Lüsten und Begierden." (Gal 5:24) Und damit haben wir wohl die schwerwiegendste Aussage gefunden: Wer Christo angehört, hat seine sexuellen Lüste und Begierden gekreuzigt! Im Umkehrschluss heißt das: Wer seine (sexuellen) Lüste und Begierden noch nicht gekreuzigt hat, gehört auch noch nicht Christo an. Das sagt die Bibel, wohlverstanden! Hier steht nichts davon, daß Gott sich freut, wenn Du, mein lieber Freund, Dich Deinen sexuellen Lüsten hingibst. In diesem Licht erscheint diese Aussage als reine Gotteslästerung!

Noch einmal möchte ich darauf hinweisen, daß es keine Sünde ist, wenn Eheleute Sex haben, aber, wie im ersten Teil dieses Aufsatzes schon beschrieben, es ist für die seelisch/geistige Entwicklung besser, enthaltsam zu leben! Nicht zuletzt auch deshalb, daß für eine folgende Zeugung auch ein vollreifer Samen zur Verfügung steht.

2. Nicht nur der eheliche Verkehr steht hier zur Diskussion, sondern auch das Thema Selbstbefriedigung (Masturbation). Es wurde zwar nicht angesprochen, aber auch Christen sind damit konfrontiert und deshalb gehört es sehr wohl auch zur Frage "Christ und Ehebett".

Die Selbstbefriedigung ist die bewusste Folge aus Gedanken, von denen Jesus selbst sagt, daß sie sündig seien: " Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst nicht ehebrechen. Ich aber sage euch, dass jeder, der eine Frau ansieht, ihrer zu begehren, schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen." Hier haben wir es wieder, das Begehren oder die Begierde. Diesmal aber, wenn die Phantasien über andere, meist geile Frauen, in der Selbstbefleckung ihren Ausdruck findet, so nennt Jesus das Sünde.

Und hier bekommen Christen nun ein Riesenproblem. Zwar sagt die Kirche, daß man ja noch im Fleische lebt und deshalb es nicht möglich ist, ohne Sünde zu leben, man aber im Glauben Sündenvergebung erlangt und damit vor Gott gerechtfertigt ist. Das ist eine kirchliche, nicht aber eine biblische Aussage!

Jesus ist nicht gestorben, um Deine täglichen Sünden zu vergeben! Jesus ist gestorben, um Dich von der Knechtschaft der Sünde zu erlösen!

Der Sinn liegt darin, daß Du nicht mehr sündigst, daß Du fortan ohne Sünde lebst! Die Bibel beschreibt das Gericht, welches denjenigen ereilen wird, der freiwillig oder mutwillig sündigt. Freiwillig sündigen tut der, welcher sagt: "Ich sündige weiter, weil ich noch im Fleische lebe", oder: "wenn ich sündige, dann darf ich immer zum Kreuz, denn niemand lebt schliesslich ohne Sünde!"

Mutwillig sündigen heißt, wenn da jemand sagt: "Es ist nicht so schlimm, ich habe ja einen Fürsprecher im Himmel!"

Gott aber sagt: "Denn wenn wir freiwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt für Sünden kein Opfer mehr übrig, sondern ein schreckliches Erwarten des Gerichts und Feuereifers, der die Widerspenstigen verzehren wird. Wenn jemand das Gesetz Moses mißachtet, muß er ohne Barmherzigkeit auf  die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin sterben, wieviel ärgerer Strafe, meinet ihr, wird derjenige schuldig erachtet  werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes,  durch welches er geheiligt wurde, für gemein geachtet und den Geist der  Gnade geschmäht hat?"

Weil es so wichtig ist, noch einmal: Jesus ist nicht für Deine täglichen Sünden gestorben, sondern Er hat Dich am Kreuz von der Knechtschaft der Sünde erlöst. Wenn Du also noch weiter freiwillig sündigst (auch Selbstbefriedigung), dann bist Du von der Knechtschaft der Sünde noch nicht frei und lebst noch Dein fleischliches Leben – ungeachtet, wie stark Dein vermeintlicher Glaube an Jesu ist, oder wie stark Du Dir einbildest, wiedergeboren zu sein. Wiedergeborene sündigen nämlich nicht mehr! "Wer aus Gott geboren ist, der tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt bei ihm; und kann nicht sündigen, denn er ist von Gott geboren." (1. Joh. 3. 9)

Nun, mein lieber anonymer Bruder (oder Schwester) das war mal soweit meine Stellungnahme zu Deinem Kommentar. Nun stellt sich aber noch die Frage, weshalb Dein Argument in der Christenheit so verbreitet ist. Diese Frage ist ein trübes Kapitel, denn Dein geäussertes Argument weist klar und unmissverständlich darauf hin, daß die (Frei-)Kirchen vom wahren und befreienden Evangelium abgekommen sind und das "Leben ohne Sünde" nicht mehr lehren. Heiligung ist nicht mehr in! Und genau hier liegt das Problem. Aber ich bin zuversichtlich, daß die Erkenntnis dessen wieder zunehmen wird, da die offensichtliche Kraftlosigkeit fast aller Gemeinschaften von vielen suchenden Christen immer mehr hinterfragt wird.


Daß wir wissen, was die Bibel zur Sexualität von Christen sagt, ist aber nur die eine Seite. Die andere Seite ist zu wissen,  w e s h a l b die Bibel diese  Haltung hat, also aus welchen Gründen die Sexualität, beziehungsweise die fleischlichen Lüste und Begierden überwunden und gemieden werden müssen. Wir sollen nicht nur wissen, was, sondern auch weshalb etwas in der Bibel steht, um sie richtig verstehen zu können!


Jesus segne Dich!


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Mittwoch, 16. Januar 2013

Leben Engel unter uns? VI



Wir haben nun die Erkenntnis erlangt, daß mit Sicherheit Engel unter uns leben. Sei es, daß sie Geistig und damit unsichtbar bei und um uns her sind, oder sei es auch, daß sie körperlich, mit einem Leib angetan, uns begegnen und wir nicht wissen, daß es ein Engel ist.

So wie Tobias es selbst in der Hand hatte, welche Art von Engel ihm zur Seite stand, so haben alle Menschen auf dieser Erde es in der eigenen Hand, welche Art von Geistwesen sie in seiner Umgebung willkommen heißen.

Auch die Dämonen haben die Möglichkeit, sich einen Leib zuzulegen und auf dieser Welt zu wirken. Beispiele dafür sehen wir bei Nimrod, dem ersten Herrscher der Sumerer, welcher ein Nephilim, ein  Sohn eines (gefallenen) Cherubs, also einer der Söhne Gottes, und einer Menschenfrau, war. Oder Nero, der Römische Kaiser, oder Adolf Hitler, denn ich behaupte mal, daß dieser Mensch kein Mensch war, was sein "Tod" nahelegt. Es ist ja erwiesen, daß dieser weder Selbstmord begangen noch im Bunkerkrater verbrannt ist, sondern seinen geheimnisvollen Weg nach "Neu-Schwabenland" gefunden hat.

Um Engel um uns zu haben, sollten wir es wie Tobias machen. "Es war ein Mann mit Namen Tobias … und obwohl er dort unter Fremden leben musste (auch unter einer fremden Religion, etwa so wie wenn wir heute nach Iran deportiert würden), ist er dennoch von Gottes Wort nicht abgefallen. Darum teilte er alles, was er hatte, Tag für Tag mit seinen gefangenen Brüdern und Verwandten."

Tobias hat mit aller Konsequenz die beiden neu-testamentlichen Gebote gehalten, obschon sie noch niemand in dieser Form gepredigt hatte. "Liebe Gott mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüte" und "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."

Um so zu leben wie Tobias braucht es kein theologisches Bibelstudium. Es braucht keine architektonisch perfekt ausgeklügeltes Kirchengemäuer und keine noch so gut organisierte Kirchgemeinde. Was es braucht, ist die wahre und echte Liebe zu Gott, unserem Vater Jesus Christus. Dabei versteht es sich von selbst, daß wir endlich mit der Welt brechen und unsere Interessen nicht mehr auf den Lauf der Dinge richten, sondern im stetigen Bewusstsein der Heiligen Gegenwart Gottes leben.

Um aber Engel der finsteren Art um uns zu haben, brauchen wir gar nichts zu tun. Lebe einfach so wie die anderen, aber im Besonderen, besorge Dir einen Fernseher. Damit hast Du die beste Möglichkeit, den Weltgeist, also die Dämonen wie vorhergehend beschrieben, nicht nur in Dein Wohnzimmer, sondern auch in Deine seelische Sphäre einzuladen. Prüfe Dein Sexualleben und Du kannst unschwer erkennen, wie diese finsteren Gestalten am Wirken sind. Einmal hat mir ein Bruder im schönsten Brustton der Überzeugung gesagt "ich freue mich sehr, wenn ich auf der Strasse eine Frau mit einer gewissen Oberweite sehe!". Natürlich hatte er auch einen Fernseher, welcher Tag und Nacht in Betrieb war. Sein Mund aber war permanent voll mit dem Lob Gottes. Von diesem Bruder habe ich mich nach nutzlosen ernstlichen Ermahnungen dann angewidert abgewendet und distanziert.

Satan und seine Verwandten, die Dämonen, lieben es, wenn die Menschen sündigen. Wie wir schon gesehen haben, reden sie durch Telepathie mit den Menschen. Und so geben sie die Gedanken ein "wenn du sündigst, dann ist das nicht weiter schlimm, denn du kannst jederzeit diese Sünden unter das Kreuz legen! Jesus ist für deine Sünden gestorben – du hast Sein Wort!" Ja, so evangelisiert Satan und so hören wir es in der Kirche. Wir werden dies am nächsten Mittwoch, in einem anderen Zusammenhang noch näher erläutern.

Die Sünde ist es, was uns Menschen von Gott trennt und uns mit den Dämonen vereint. Deshalb muß unser Leben darauf ausgelegt sein, daß wir nicht mehr sündigen! Jesus hat uns von der Knechtschaft der Sünden erlöst – nehmen wir dies an und verlassen wir die Liebe zur Welt und die fleischliche Gesinnung willentlich und konsequent. Dies ist zwar nur durch den Geist Gottes möglich, aber wir müssen es wollen, wir müssen alles daran setzen, sonst bleiben wir in den Fesseln der Dämonen und diese treiben ihr grausames Spielchen weiter mit uns.

 

Jesus segne Dich!

 

Geschrieben aus der Erkenntnis, die der Geist Gottes mir ins Herz gegeben hat.

 

 

Mittwoch, 9. Januar 2013

Leben Engel unter uns? V


Nun bleiben wir noch beim Thema der Nephilim, beziehungsweise bei den Dämonen. Da die blinde Menschheit ohne es zu wissen oder zu ahnen eine sehr ausgeprägte Interaktion mit diesen Wesen unterhält, ist es wichtig, diese Finsterlinge ein wenig besser kennen zu lernen, denn erkannter Feind ist halber Feind.

Woher die Dämonen stammen, haben wir schon erkannt. Nun interessiert uns, wie sie aussehen, welche Interessen sie haben, wo sie sich aufhalten und auf welche Art sie mit uns Menschen kommunizieren.

Dämonen sind die Seelen der verstorbenen Nephilim, diese wiederum eine Frucht aus der Verbindung von materialisierten Engeln mit Menschenfrauen (1. Mose 6. 1 ff). Dies haben wir schon in den vorherigen Teilen dieses Aufsatzes gesehen. Bei der Frage, wie diese Dämonen aussehen, ist die Antwort nicht so schwer. Sie sehen gleich aus wie sie noch einen irdischen Körper (als Nephilim) hatten. Es gab viele verschiedene Rassen und lebten nicht nur im Vorderen Orient, sondern auf der ganzen Erde wie Funde und historische Überlieferungen bestätigen. Die Gestalten dieser Nephilim oder Giants könnte unterschiedlicher nicht sein.
Zum Einen waren sie einfache Riesen, zum Anderen waren sie halb Mensch halb Tier wie zum Beispiel Harpyien (Frau + Vogel), Hippogryph (Kopf, Flügel und Vorderbeine eines Adlers + Hinterleib eines Pferdes), Greif (Adler + Löwe), Meerjungfrau (Oberkörper Frau + Unterkörper schuppenbedeckter Fischschwanz), Minotauren (Stier + Mensch), Mantikor (Kopf eines Mannes + Löwenkörper), Satyr (Mensch + Ziege) oder Zentaur (Mensch + Pferd). Wieder andere waren halb Götter halb Mensch wie etwa im Gilgamesch-Epos beschrieben. Nochmals andere waren sogenannte Reptiloiden, halb Mensch halb Reptil mit einer Schuppenhaut.

Diese Dämonen haben aber die Möglichkeit, jede Erscheinungsform anzunehmen! Sie können sowohl als Lichtengel mit der Bibel in Hand oder als Aufgestiegene Meister erscheinen oder sich als Ausserirdische oder als Aliens "verkleiden". Mit Sicherheit haben sie ihren Spass dabei, die Menschen, die Wissenschaft und die Militärs mit ihren UFO-Erscheinungen in die Irre zu führen.

Die Interessen, welche sie zu Lebzeiten auf der Erde als Nephilim hatten war zuallererst einmal Sex. Das geht aus allen Überlieferungen aller Kulturen hervor. Diese Seelen waren vor allem durch diese Begierde geprägt und weshalb sollten sie diese Begierde als Dämonen nicht mehr haben? (Vielleicht kommt Dir, lieber Leser, jetzt eine kleine Ahnung auf …) Ja, und diese Ahnung wird Dich wohl kaum täuschen. Es geht mir jetzt im Moment nicht um die sexuelle Beziehung in der Ehe, sondern die Perversion in allen seinen Unarten, welche wohl kaum praktiziert werden, wenn nicht Dämonen dahinterstehen würden. Denken wir an die sogenannten Zwangshandlungen, wie sie öfters in Gerichtsverhandlungen oder psychologischen Gutachten geschildert werden. Pädophilie, Homosexualität, Sado-Macho, ja sogar Selbstbefleckung (Selbstbefriedigung) – hier ist immer ein oder mehrere Dämonen mit von der Partie!

Daneben war es auch ein Hauptanliegen dieser Wesen, Unsterblichkeit zu erlangen. Hier finden wir den Ursprung der "Jungbrunnen", von dem auch viele Menschen träumen. Die moderne Pharmaindustrie ist ja diesen geistigen Einflüssen nicht abgeneigt und bietet spezielle Salben an, welche die Haut den Menschen nicht mehr altern lassen (wie sie behaupten), was zwar den Leib nicht unsterblich macht, aber diesbezügliche abartige Wünsche haben große Teile der Menschheit, zumal wenn sie den Einflüssen dieser Wesen ausgesetzt sind. Gewisse Aliens sprechen von einer Technologie des Klonens des Körpers, sodass die Seele unsterblich ewig auf der Erde weiterleben kann (Claud Vorilhon alias "Rael"). So absurd dies klingt, solche Theorien finden eine große Anhängerschaft.

Ein anderer wichtiger Interessenzweig ist das Wissen. Wie ihre Väter, die Cheruben, haben sie himmlisches Wissen, Wissen, welches Gott nicht für die Menschen bestimmt hatte. Diese Wesen aber haben viel solches Wissen den Menschen gebracht, wie im Hanoch-Buch beschrieben. Wissen über Kriege, Kriegsführung und Waffen, Wissen über Astronomie und Astrologie, Wissen über Technologie und psychischen Prinzipien, Chemie und Physik. Diese Wissensübermittlung war aber nicht nur zu antiken Zeiten populär, vielmehr noch sehen wir heute wie solches Wissen den Menschen übertragen wird – siehe Biotechnologie!

Das Wort "Dämon" in der griechischen Sprache bedeutet "Wissen" oder "Intelligenz". Die Dämonen haben Zugang zu Wissen und Information, was der gewöhnliche Sterbliche nicht hat.

Das Wissen der Nephilim/Dämonen beschränkt sich aber nicht nur auf die materielle Ebene. Vielmehr ist ihnen das Geistige Wissen, ja (zwar nur) zum Teil sogar das Himmlische Wissen eigen. Wenn wir das Geistige Wissen erwähnen – wem kommt da nicht der Gedanke hoch, daß dies eine Bewandtnis mit den Illuminaten haben könnte, also mit den "Erleuchteten"? Dämonen sind in jedem Fall Illuminaten. Stichwörter wie Neue Welt Ordnung, Freimaurerei (ab dem 33. Grad), "Neu-Schwabenland", "Area 51" oder "Eugenik" lassen Ungutes ahnen … Jedenfalls aber sind die Parallelen der Geistigen und der materiellen Welt unverkennbar und es wird immer mehr offensichtlich daß es kaum eine Trennung dieser zwei Welten geben kann.

Das Buch Hanoch war bis etwa im 3. Jahrhundert äußerst populär. Auch Judas und Petrus zitierten in ihren Briefen aus diesem Hanoch-Buch. Im Kapitel 8 steht folgendes:

"1. Überdies lehrte Azaziel die Menschen Schwerter machen und Messer,

Schilde, Brustharnische, die Verfertigung von Spiegeln und die Bereitung von

Armbändern und Schmuck, den Gebrauch der Schminke, die Verschönerung der

Augenbrauen, (den Gebrauch der) Steine von jeglicher köstlichen und

auserlesenen Gattung und von allen Arten der Farbe, so daß die Welt

verändert wurde.

2. Gottlosigkeit nahm zu, Hurerei mehrte sich und sie sündigten und

verderbten alle ihren Weg.

3. Amazarak lehrte alle die Zauberer und Wurzelteiler;

4. Armers die Lösung der Zauberei;

5. Barkajal die Beobachter der Sterne;

6. Akibeel die Zeichen,

7. Tamiel lehrte Astronomie,

8. und Asaradel lehrte die Bewegung des Mondes.

9. Aber die Menschen, da sie untergingen, klagten und ihre Stimme gelangte

bis zum Himmel."

Wo leben die Dämonen?

Diese Frage beantwortet Paulus ganz klar: "in welchen ihr einst wandeltet nach dem Lauf dieser Welt, nach dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geiste, der jetzt in den Kindern des Unglaubens wirkt," (Eph. 2. 2) und "Denn unser Kampf ist nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Fürstentümer, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Örtern." (Eph. 6.12) Paulus spricht hier offensichtlich vom natürlichen, nicht vom geistigen Himmel, also vom Luftraum.

Ein Engel in einem materiellen Leib rührte Daniel körperlich an und sprach: " … Aber der Fürst des Königreichs Persien stand mir 21 Tage entgegen; und siehe, Michael, einer der ersten Fürsten, kam, um mir zu helfen, und ich trug daselbst den Sieg davon bei den Königen von Persien." (Daniel 10. 13) Der Fürst von Persien oder auch der König von Persien genannt, ist ein Engelswesen, aber von der unguten Art. Er ist (oder war) ein Dämon. Dabei wollen wir uns in Erinnerung rufen, daß nicht nur Persien zur Zeit Daniels ein solches Geistiges Wesen als Fürst, also eine Geistige Führung, hat/te sondern zu allen Zeiten alle Nationen. Dabei wählen die Völker diese Geistigen Führer völlig unbewusst durch das Geistige Niveau.

Satan und die Dämonen halten sich aber nicht ausschliesslich im (unteren) Luftraum auf, sondern sind unter der Erdoberfläche – und natürlich auch auf der Erdoberfläche, wo sie im stetigen Kontakt zu den Menschen stehen. Bei welchen Menschen, darauf kommen wir später zu sprechen. Die Bibel sagt, "der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe …", und das bedeutet, daß er in bester Tuchfühlung mit der Menschheit auf der Erdoberfläche ist.

Diese Tuchfühlung ist die Interaktion mit den Menschen. Die Frage, wohl die wichtigste in diesem Aufsatz, ist, wie er mit den Menschen kommuniziert. Die Rede ist aber nicht nur von Satan, sondern wir beziehen die Dämonen mit ein, denn in diesem Fall gibt es keinen Unterschied zwischen ihnen.  Die Antwort ist relativ leicht, aber die Konsequenzen daraus zu schliessen ist dann schon nicht mehr so einfach. Die Kommunikation geschieht ausschliesslich durch Telepathie, also durch Gedankenübertragung.

Die Funktionsweise dieser Gedankenübertragung ist genau dieselbe, wie wenn der Heilige Geist den Menschen führt. Auch der Geist Gottes wirkt auf die Gedanken ein und das Besondere daran ist, daß der Mensch meint, daß diese Gedanken seine eigenen Gedanken sind! Neunundneunzig Prozent der Menschen (oder noch mehr) sind nicht in der Lage, die Quellen der Gedanken zu orten, sie würden laut lachen, wenn man ihnen erklären würde, daß die meisten Gedanken nicht eigene sind.

Und jetzt kommen wir zu einer interessanten Erkenntnis. Das oben gesagte sehen wir am leichtesten bei den Künstlern. Die Komponisten und die Interpreten zum Beispiel. Welch ein Unterschied von einem Joseph Haydn und dem durch Drogen gestorbenen Elvis Presley! Oder Ludwig van Beethoven und Michael Jackson! Ein Jimmy Hendrix hatte mit Sicherheit andere Geistwesen in seiner Sphäre als ein Johann Sebastian Bach. Das Komponieren ist eine direkte Geisteingabe wie bei den anderen Künsten auch. Aber eben: Nicht nur in der Kunst, auch in unserem Alltagsleben läuft alles nach demselben Muster ab. So wie jeder Komponist mit Fug und Recht sagen kann "Ich habe das komponiert", so sagt jeder Mensch, "das waren meine Gedanken", wenn bei ihm mal ein so blitzgescheiter Gedanke aufkreuzt.

In der Wissenschaft ist es nicht anders. Forscher werden unsichtbar geführt. Wenn man bedenkt, in welcher Geschwindigkeit neue, und immer wieder neue Entdeckungen wie zum Beispiel in der Bio-Technologie gemacht werden, so kommen wir nicht umhin zu erkennen, daß da andere Kräfte am Werk sind, welche die Menschen genau das machen lassen, was ihnen dient. Und die blinden, schlafenden Menschen merken nichts, sondern freuen sich an jedem "Fortschritt", auch wenn es gar keine Fortschritte sind, weil es die Menschen nicht weiterbringt.

Was sagt die Heilige Schrift zum Thema Wissenschaft? Was Jesus über die Theologie dachte und sagte, wissen wir, er hat sie verachtet und das nicht nur heimlich, sondern öffentlich. Paulus schrieb: "Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott" – denken wir an Darwin und seine Evolutionstheorie. Ein perfektes Beispiel, wo die Wissenschaft ihr Wissen schafft. Alle diese supergescheiten Hirne sind nichts anderes als Antennen, bereit, sich inspirieren zu lassen – egal woher …

Unsere Gedanken sind nicht unsere Gedanken, aber wir haben es in der Hand, welche Gedanken wir haben wollen! Es sind diese Gedanken, denen wir nachhängen, denn diesen Gedankenquellen geben wir Nahrung, also Interesse, Aufmerksamkeit und damit unsere Liebe. Das habe ich ja in einem anderen Aufsatz, "Die Sphäre des Menschen", schon hinlänglich beschrieben.

So, nun haben wir alles beisammen um uns Gedanken zur Konsequenz dieser Erkenntnisse zu machen. 

Deshalb: Bleib dran  -  Jesus segne Dich!

 

 

Mittwoch, 2. Januar 2013

Leben Engel unter uns? IV


 

Daß es neben Himmlischen auch böse Engel aus der Finsternis gibt, das wird uns wohl allen klar sein. Ebenso klar ist es, wer auf dieser Welt das Sagen hat. Es sind nicht die Himmlischen, sondern die bösen Engel. Einmal hat Satan die Wahrheit gesagt und Jesus hat ihm nicht widersprochen, beziehungsweise ihn nicht der Lüge bezichtigt. "Und der Teufel sprach zu ihm (Jesus): Dir will ich alle diese Herrschaft und ihre Herrlichkeit (der materiellen Welt) geben; denn sie ist mir übergeben, und ich gebe sie, wem ich will. (Luk. 4. 6)

Luzifer wütet nun mit seinem ganzen Heer, das sind die mit ihm gefallenen Engel und die später dazugekommenen Nephilim, bzw. Dämonen als Frucht der Verbindung von Cheruben mit Menschenfrauen (Erklärung siehe Teil III), auf allen Ebenen. Da im Reiche der Finsternis keine Harmonie herrscht, so herrschen alle diese finsteren "Engelsvereine" auf ihre eigene Weise chaotisch und ohne koordinierte Führung. Und diese Verwirrungen, welche sie unter den Menschen anrichten, ist Satan eben recht. Er erreicht sein Hauptziel, die Menschen vom Weg Gottes abzubringen, beziehungsweise erst gar nicht finden zu lassen.

Es gibt zwei hauptsächliche Stossrichtungen, welche diese unsere Endzeit ausmachen. Zum Einen istt er daran, das absolut sicherste Mittel wiederum anzuwenden, damit die Schöpfung wie vor der Sintflut, komplett durcheinandergerät: Er (Satan) ist eben daran, die menschliche Art, das heißt, die DNA oder die Blutlinie Adams zu zerstören und zum Anderen erfand er perfide Verführungsmittel um die nichtsahnende Menschen in seinen verderblichen Bann zu bringen. Und diese Verführungsmittel sind derart arglistig, daß Jesus gesagt hat, daß wenn die Tage nicht verkürzt würden, auch die Gläubigen vom Glauben abfallen würden.

Beginnen wir mit dem zweiten Punkt, den heimtückischen Verführungen um nachher zu sehen, wie die DNA des Menschen – ebenso heimtückisch – verändert wird.

Die sogenannte Lichtarbeit ist ein breites Feld. Im Hintergrund der esoterischen Szene sind die Lügengeister Luzifers. Sie manifestieren sich als "aufgestiegene Meister"  und meinen damit, daß sie nicht Meister anderer Seelen, sondern Meister ihrer Selbst sind, also den Weg der Erleuchtung gegangen sind und nun die Stufe erreicht haben, daß sie Gottgleich sind. Diese Wesen bieten den Menschen Kontakt mittels Channeling an und versprechen ihnen eine Bewusstseinserweiterung, den inneren Frieden und die sogenannte Selbstfindung durch Selbsterfahrung – was immer das auch heißen mag. Reiki ist das neue Modewort für diese Art von Lichtarbeit, welche Jesus Christus als ein aufgestiegener Meister (unter vielen) anerkennen.

"Die Kryonschule z.B. umfasst 48 Schritte, die von Kryon und den 36 Hohen Räten des Lichtes durchgegeben werden. Dabei reichen die Themen von Heilen über Manifestieren, Materialisieren und Telekinese bis hin zur vollständigen Ausbildung deines Lichtkörpers, wodurch ein Reisen mit dem physischen Körper in andere Dimensionen möglich wird. Das Erlernen der Lichtsprache der Elohim …" Soweit ein Auszug aus einer entsprechenden Webseite (den Link erspare ich mir …) Diese "Hohen Räte" wie die "Aufgestiegenen Meister" sind natürlich nichts anderes als gefallene Engel, vor denen uns Paulus warnt: "Und wenn ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium predigt, der sei verflucht." Hier haben wir es mit diesen verfluchten Engel zu tun.

Das sind nur mal zwei Beispiele, wie die niedere Geisterwelt sich manifestiert und dem Menschen Glauben machen, daß dies der "Weg zum Licht" sei.

Alle diese Wesen in der Eso-Szene geben vor, einmal, bzw. viele Male auf der Erde gelebt zu haben in verschiedenen Inkarnationen. Heute sind sie Gottgleich, wie sie sagen.

Nun gibt es noch eine andere Abteilung im Reich der Finsternis, die behaupten nicht, Gottgleich zu sein, sondern sie sagen, sie seien gleich selbst Gott. Ja, sie seien die eigentlichen Schöpfer der Menschen und der gesamten Kreatur. Diese Wesen gehören weniger den gefallenen Engeln an, vielmehr sind es Dämonen, also Abkömmlinge aus der Verbindung der Gottessöhne mit Menschenfrauen, die dann auf der Erde als Riesen, Götter, halb Mensch halb Tier oder gar als Reptiloiden gelebt, die eine komplett entartete DNA gehabt haben.

Diese Dämonen haben die Fähigkeit, fast wie ihre Väter, als sie noch Engel (Cherube) waren, materielle Körper anzunehmen, beziehungsweise sich als materiell erscheinen zu lassen. Aber nicht nur sich, sie können irgend materielle Erscheinungen hervorrufen wie Lichtpunkte oder die von der Heiligen Schrift mehrfach erwähnten Zeichen am Himmel (wobei der natürliche Himmel gemeint ist!). Diese Zeichen erscheinen seit etwa fünfzig Jahren, anfangs noch spärlich, heute sind diese Zeichen schon viel populärer: UFO's. Daß da nichts materielles vorhanden ist, sondern nur Spuk-Erscheinungen, beweisen die allerneuesten Forschungen des indischen Militärs, welche tatsächlich die Lichterscheinungen bestätigen, aber auf den Radaren nichts zu sehen ist.

Damit sind wir schon bei einer "neuen" Spezies: den Ausserirdischen, den Aliens , den Nordischen, den Annunaki und den Grauen. Daß es diese Ausserirdischen nicht gibt, beweisen alle die vielen Forschungsprojekte von NASA und ESA, Kontakt zu anderen bewohnten Planeten herzustellen. Aber es gibt keinen Kontakt, was ja sehr komisch ist, wenn es doch so viele UFO's und Erscheinungen, ja sogar Entführungen durch Ausserirdische gibt! Alles Lug und Trug, alles Täuschung durch geistige Mächte.

Diese Täuschung kann so real sein, wie es Rael erlebt hat. Dem Franzosen Claud Vorilhon erschien ein Alien mitsamt seiner fliegenden Untertasse, der sich als Elohim  (Gott) ausgab und ihm ein Buch diktierte (Das machen Dämonen manchmal, siehe Mohammed). Dieser Claud Vorilhon, er nennt sich heute "Rael", wurde dann sogar auf den Heimatplaneten dieser Aliens mitgenommen. Nur schade, daß jener den Fotoapparat vergass mitzunehmen … Heute zählt diese Pseudoreligion viele zigtausend Mitglieder in allen Ländern dieser Welt und alle diese glauben, daß die Menschheit von Aliens erschaffen wurde. Sie behaupten auch, Jesus sei ein Alien.

Die wohl eindrücklichste Manifestation der finsteren Welt sind die Zeichen der Kornkreise mit ihren verschlüsselten Botschaften. Die kompliziertesten Gebilde entstehen in Minutenschnelle mit einer geometrischen Genauigkeit, welche von Hand nicht machbar wäre – in derselben Zeit.

Leben Engel unter uns? Mit Sicherheit ist dies anzunehmen. Aber es sind nicht die Himmlischen Engel, welche sich spektakulär manifestieren, sondern die Engel aus der Finsternis.

Das Böseste, was zur Zeit läuft, sind die aktive und gewollte Veränderung der Schöpfung Gottes. Der Schöpfer schuf "alles nach seiner Art". Der Bauplan aller Arten der Schöpfung, ob bei Pflanzen, Tieren oder Menschen, nennt man DNA. Diese DNA trägt Gottes Handschrift. Diese DNA kann keine evolutive Veränderung aufweisen, das ist nicht möglich. Die DNA kann sich nur ändern, wenn der Mensch sie verändert und somit in Gottes Handwerk hineinpfuscht – mit allen seinen Konsequenzen, wie die Geschichte der Nephilim es zeigt.

In wievielen Labors auf der ganzen Welt wird Genmanipulation betrieben! So entstehen Mäuse mit einem menschlichen Ohr auf dem Rücken, Phosphoreszierenden Hunde oder andere Mensch-Tier-Hybride, wie ein britisches Labor deren 155 herstellte oder sogar ein Schaf mit einem Menschenkopf!

Aber nicht nur diese Hybriden-Züchtung ist ein Gräuel in Gottes Augen, auch die DNA-Manipulationen in Lebensmittel. Diese Transgene haben Auswirkung auf das Gen-Gefüge des Körpers, welcher es aufnimmt. So schädigt Monsanto mit seinem Gen-Mais Bauern und beschert ihnen unfruchtbare Kühe oder große, resistente und sehr schnellwachsende Unkräuter.

Werden diese Gen-Manipulationen durch Engel oder durch Menschen gemacht? Mit Sicherheit durch Menschen – aber mit gleicher Sicherheit durch das übertragene Wissen durch die Geistigen Mächte!

 

Bleib dran – Jesus segne Dich!